Das allgemeine Bild einer Studentenverbindung, Korporation oder einer Akademischen Vereinigung wird vor allem geprägt durch diverse US-amerikanischen Teenagerkomödien bzw. durch das oft negative Bild Mensur-fechtender Burschenschaften und der Karriere des Hörensagens. Jeder glaubt zu wissen, wie sich das Zusammenleben in derartigen Vereinen abspielt.
Weder ist der Alltag unserer „geheimbündlerischen Männergilde“ geprägt durch unmäßigen Alkoholkonsum, Rituale in verrauchten Kellern der Macht, noch verspricht eine Mitgliedschaft einen Spitzenjob in Wirtschaft oder Politik (schade eigentlich). Zugegeben, zur Zeit der Gründung stand unser Dachverband (ÖKV) der Christlich-Sozialen Partei nahe. Spätestens nach der Neugründung nach dem 2. Weltkrieg deklarierte er sich als unpolitisch, 2004 verwehrte er sich ausdrücklich gegen eine latente Vereinnahmung durch eine Organisation, welche einer der beiden Großparteien nahe steht. Das Engagement unserer Mitglieder in diversen Parteien und deren nahe stehenden Organisationen ist Privatsache.
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